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KSB Gütersloh
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Projekte

Themen und Handlungsfelder, die heute noch in den Kinderschuhen stecken, sollen morgen so weit erprobt und entwickelt sein, dass sie zum erweiterten und selbstverständlichen Angebotsspektrum der Vereine im Kreis Gütersloh gehören können. Das ist die Aufgabe und Zielstellung von Projekten. Hier Beispiele aktueller Projektthemen des Kreissportbundes Gütersloh im Programm „Bewegt ÄLTER werden“:

Margret Eberl
Referentin

Bewegt ÄLTER werden, Projekte

  • Alltagstrainingsprogramm (ATP)

    Das „Alltagstrainingsprogramm“, kurz ATP, ist ein Kursprogramm für Männer und Frauen der Altersgruppe 60plus, die etwas mehr Bewegung in ihren Alltag bringen wollen. Es geht um Alltagsbewegungen wie Gehen, Stehen, Tragen, die bereits mit kleinen Abwandlungen zur Förderung und Stärkung der Gesundheit und des Wohlbefindens beitragen können.

    Das ATP-Kurskonzept wird derzeit unter Mitwirkung u. a. der Deutschen Sporthochschule Köln im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzGA) im Rahmen des Programms „Älter werden in Balance“ entwickelt und seit April 2016 in NRW erprobt.

    Alle Information rund um das ATP werden nach und nach auf den Seiten des Landessportbundes NRW aktualisiert. Zurzeit finden Sie dort allgemeine Informationen und eine Termin- und Standortübersicht der ATP-Einweisungsveranstaltungen.

    Seit dem 01.01.2017 werden in NRW 60 ATP-Kurse über den Landessportbund NRW abgewickelt. Diese werden mit einer maximalen Fördersumme von 800,00 € seitens der BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) finanziell unterstützt. Im weiteren Projektverlauf werden dann bundesweit zusätzliche 800 Kurse im gleichen Rahmen von der BZgA gefördert.

    Die formalen Voraussetzungen sowie das Antragsformular finden Sie hier.

    Zudem ist das Alltagstrainingsprogramm für die Vergabe des Qualitätssiegels SPORT PRO GESUNDHEIT akkreditiert.

  • Sport für Menschen mit Demenz

    1,5 Millionen demenziell erkrankte Menschen leben heute in Deutschland. Tendenz steigend. Demenz ist ein Thema, das viele betrifft, jeden berührt und daher alle zum Handeln aufruft.

    Dem Sport bzw. den Sportorganisationen fällt dabei eine besondere Rolle zu. Denn Sport bei Demenz hat erwiesener Maßen „gute Nebenwirkungen“! Studien zeigen, dass regelmäßige Bewegungsaktivitäten helfen können, krankheitsbedingte Defizite im geistigen, körperlich-motorischen sowie im sozial-emotionalen Bereich zu kompensieren.

    Der Kreissportbund Gütersloh beteiligt sich gemeinsam mit Sportvereinen sowie der Alzheimer Gesellschaft an der Projektarbeit und engagiert sich im Sinne eines lokalen Netzwerkes für die weitere Umsetzung der Thematik im Kreis Gütersloh.

    Im Folgenden finden Sie Informationen zu dem Projekt „Sport für Menschen mit Demenz“ und zu Angeboten der Sportvereine im Kreis Gütersloh:

    Flyer Demenz-Projekt in Gütersloh

    Kurzportrait des Projektes

     

    Weiterführende Informationen finden Sie auch auf den Seiten des

    Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW (BRSNW)

    und der

    Alzheimer Gesellschaft Kreis Gütersloh.

    Margret Eberl
    Referentin

    Bewegt ÄLTER werden, Projekte

  • Bewegende Alteneinrichtungen und Pflegedienste (BAP)

    Der Anteil älterer Menschen, die Pflege und Unterstützung benötigen, wird im Zuge des demografischen Wandels in den nächsten Jahren deutlich zunehmen. Bereits heute leben 2,63 Mio. Pflegebedürftige in der BRD, davon 29% in vollstationärer Pflege. Die positiven Effekte von Bewegung und Sport auf das Wohlbefinden, die Lebensqualität und die Gesundheit älterer Menschen gelten als wissenschaftlich belegt. Gerade im hohen Alter ist Bewegung der entscheidende Faktor für den Erhalt von Mobilität, Alltagskompetenz und sozialer Teilhabe.

    Mit dem am 1. Juli 2016 gestarteten Modellprojekt „Bewegende Alteneinrichtungen und Pflegedienste“ (BAP) geht der Landessportbund NRW nun in die Offensive für „bewegungsfördernde Interventionen“ im Setting der stationären Altenhilfe. Das Terrain „Alteneinrichtung und Pflegedienste“ ist zwar nicht ganz neu, aber dennoch ungewohnt für den organisierten Sport. Das Projekt eröffnet interessierten Sportvereinen ein Betätigungsfeld, das Herausforderung und zukunftsweisende Chance zugleich ist.

    Ziel des Projektes ist es, in aktiven Kooperationen zwischen Sportvereinen, Alteneinrichtungen und/oder Pflegediensten bis 2019 mindestens 100 neue Bewegungsangebote für ältere und pflegebedürftige Menschen einzurichten und als festen Bestandteil in pflegerischen Versorgungsstrukturen nachhaltig zu gestalten.
    Gefördert wird das dreijährige Modellprojekt durch das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW (MGEPA) und den Pflegekassen NRW.

    Der Kreissportbund Gütersloh beteiligt sich im Rahmen des Programms „Bewegt ÄLTER werden in NRW“ an dem Projekt und steht interessierten Vereinen als Ansprechpartner zur Verfügung. Darüber hinaus engagieren wir uns in direkter Zusammenarbeit mit dem BAP-Team des Landessportbundes NRW für die inhaltliche und konzeptionelle Realisierung des Projektes in NRW.

    Ihre Mitarbeit im Projekt - in wenigen Schritten dabei sein!

    • Vereine und Einrichtungen bekunden gemeinsam oder auch einzeln ihr Interesse an der Mitarbeit im Modellprojekt BAP.
    • Über einen digitalen Bewerbungsbogen skizzieren die Partner ihre geplanten Maßnahmen.
    • Unter Berücksichtigung der Förderkriterien können Maßnahmen mit einer Anschubfinanzierung in Höhe von 1.000 € gefördert werden.
    • Bewerben können sich gemeinnützige Sportvereine und die Mitgliedsorganisationen des Landessportbundes NRW sowie Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege und Pflegeanbieter in Kooperation mit Sportvereinen und Sportbünden.

     

    Sportvereine, Alteneinrichtungen oder Pflegedienste können jederzeit ins laufende Projekt einsteigen und teilnehmen. Durch das Ausfüllen einer Interessensbekundung wird das jeweilige Tandem aus Verein, Einrichtung oder Dienst in die Liste der Interessenten aufgenommen. Über diese Liste werden alle wichtigen Informationen und Einladungen zu projektbezogenen Veranstaltungen verschickt.

    Der Einstieg kann auch direkt über eine Beratung erfolgen.

    Margret Eberl
    Referentin

    Bewegt ÄLTER werden, Projekte